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Marienbild - Ein Haus mit Geschichte
Das Marienbild steht auf historischem Grund. Das Gebäude, das heute das „Gaffel im Marienbild“ beherbergt, wurde 1721 erstmalig erwähnt und diente anno dazumal als Postkutschenhaltestelle. Hier wurde die Reit- und Fahrpost Richtung Aachen abgefertigt, bevor es umgebaut wurde und von 1880 bis 1882 als Dorfschule von Braunsfeld fungierte.
Die Grundfesten des heutigen Marienbild-Gebäudes wurden 1883 errichtet und prägen noch heute die anheimelnde Atmosphäre der einladenden „Gartenwirtschaft“. Fortan bürgerte sich das Marienbild als gute Adresse für das distinguierte Kölner Publikum ein und wurde gesellschaftlicher Mittelpunkt mit ausgedehnten Festlichkeiten und klassischer, gut bürgerlicher Küche.
In den Anfängen des 20. Jahrhunderts war die Lokalität beliebter Treffpunkt für etliche Braunsfelder Vereine, die an runden Stammtischen das Politische und Kulturelle pflegten. Allen voran seien die Freunde der Musik, die Sänger und Chöre mit ihren wöchentlichen Proben genannt.
Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg wich die Ruine des Hauses Marienbild einem Wiederaufbau im historischen Stil. Eine bauliche Maßnahme, die damals nur wenigen gleichwohl wichtigen Sakral- und Profanbauten zugute kam und die Bedeutung des Bauwerkes für das Stadtbild Kölns unterstrich. Auf diese historische Grundlage wird auch heute nicht verzichtet.
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